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Neuroinsights To Go: Goal-Gradient-Effekt

Neuroinsights To Go – Jeden Freitag neu

Goal-Gradient-Effekt – Wenn eine Person mehr Anstrengung ausübt, je näher sie sich dem Ziel befindet, spricht man vom sogenannten Goal-Gradient-Effekt.

Einer geht noch! Je näher man einem Ziel kommt, desto mehr strengt man sich an – auf dem letzten Meter macht (freiwillig) niemand mehr schlapp. Die Motivation, ein Ziel zu erreichen, hängt also von der Distanz zum Ziel ab und steigt, je näher dieses Ziel in Reichweite ist. Das gilt anscheinend nicht nur für die eigene Energie, die man bereit ist aufzubringen, sondern auch für die Unterstützung fremder Projekte: So steigt z.B. die Bereitschaft ein soziales Projekt zu unterstützen, wenn dieses sich kurz vor Erreichung des Spendenziels befindet.

HANDS ON:

Egal, ob bei einer Umfrage oder beim Online-Shopping – zeig deinen Kunden, dass sie das Ziel schon fast erreicht haben. Belohnungen oder Incentives, die in weiter Zukunft liegen, sind weniger attraktiv als solche, die wir kurzfristig erreichen können.

Kleine Bonuszahlungen am Ende des Monats haben einen stärkeren Effekt als eine große am Ende des Jahres.

Steck dir kurzfristige Ziele, um ein langfristiges zu erreichen. Beispiel: jeden Tag 4 Seiten statt im Jahr 15 Bücher lesen.

Neuromäßige Grüße, Gesa und Team

…da geht noch was!

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